Flurform
Der Workshop untersuchte Pflanzen und Landschaft als kulturell geprägte, zugleich stark veränderliche Systeme. Landschaften wie Felder, Wiesen oder Wälder sind eng mit Identitätsvorstellungen verbunden und tragen oft historische und kulturelle Bedeutungen in sich. Gleichzeitig stehen idealisierte Bilder von Natur im Widerspruch zu einer hoch technisierten und dynamischen landwirtschaftlichen Praxis.
Vor diesem Hintergrund eröffnete der Workshop Fragen nach der Gestaltung zukünftiger Landschaften: Welche Landschaften empfinden wir als schön, und welche Rolle spielen Technologie, Produktion und kulturelle Bilder in dieser Bewertung?
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Aktuelle Formen der Kulturlandschaft entstehen durch moderne Landwirtschaft, Förderlogiken und gezielte Eingriffe wie Saatgutmischungen, Ausgleichsflächen oder biodiversitätsfördernde Maßnahmen. Dabei überlagern sich ökologische, ökonomische und ästhetische Zielsetzungen, die unsere Wahrnehmung von Landschaft als „natürlich“ prägen und zugleich infrage stellen.Vor diesem Hintergrund eröffnete der Workshop Fragen nach der Gestaltung zukünftiger Landschaften: Welche Landschaften empfinden wir als schön, und welche Rolle spielen Technologie, Produktion und kulturelle Bilder in dieser Bewertung?
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Gefördert von: BMBF
Orte:
Ilmtal-Weinstraße, OT Pfiffelbach
In Zusammenarbeit mit:
Jannis Hülsen, Fraunhofer UMSICHT, YOUSE GmbH, Agrargesellschaft Pfiffelbach
Aufgaben:
Projekt- und Art Direktion, Konzeption, Prozessdesign, Moderation
Themen:
Bioökonomie, Kulturpflanzen, Landschaft, Wissenschaftskommunikation, Partizipation, Zukünfte, gesellschaftlicher Wandel
Workshop Clip, Video: Chris Miera
Empfang zu Beginn des Workshops
Blick auf das Musterfeld
Individuelle Erkundung des Musterfeldes zum Einstieg
Gemeinsamer Rundgang durch das Feld mit Impulsvorträgen von Expert:innen
Hands-on als Start in den zweiten Tag
Prototyping und Storytelling