Xylinum Cones
Xylinum Cones erforscht das Wachsen dreidimensionaler Formen aus bakterieller Zellulose. Im Zentrum steht die Gestaltung von Rahmenbedingungen für biologische Prozesse sowie die Untersuchung, wie neue biotechnologische Materialien wahrgenommen werden und sich kulturell einordnen lassen.
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Zellulose ist der Hauptbestandteil pflanzlicher Zellwände und Fasern. Bakterielle Zellulose unterscheidet sich von pflanzlicher Zellulose durch ihre hohe Reinheit, Festigkeit, Formbarkeit und besondere Fähigkeit, Wasser zu speichern.
Über einen Zeitraum von drei Wochen wachsen die Zelluloseobjekte in hängenden Gefäßen heran, werden anschließend getrocknet und zu skulpturalen Strukturen zusammengesetzt. Die Formen orientieren sich an natürlichen Ordnungsprinzipien wie Samenständen oder Schuppenstrukturen. Die gewachsenen Objekte wirken organisch und verweisen zugleich auf geometrische Körper.
Das Projekt untersucht die Reproduzierbarkeit biologisch gewachsener Objekte und hinterfragt zugleich etablierte Vorstellungen von Standardisierung und industrieller Fertigung. Durch die Sichtbarmachung des Wachstumsprozesses und die direkte Materialerfahrung eröffnet Xylinum Cones einen Zugang zu einem neuen, kulturell weitgehend unbesetzten biotechnologischen Material.
Über einen Zeitraum von drei Wochen wachsen die Zelluloseobjekte in hängenden Gefäßen heran, werden anschließend getrocknet und zu skulpturalen Strukturen zusammengesetzt. Die Formen orientieren sich an natürlichen Ordnungsprinzipien wie Samenständen oder Schuppenstrukturen. Die gewachsenen Objekte wirken organisch und verweisen zugleich auf geometrische Körper.
Das Projekt untersucht die Reproduzierbarkeit biologisch gewachsener Objekte und hinterfragt zugleich etablierte Vorstellungen von Standardisierung und industrieller Fertigung. Durch die Sichtbarmachung des Wachstumsprozesses und die direkte Materialerfahrung eröffnet Xylinum Cones einen Zugang zu einem neuen, kulturell weitgehend unbesetzten biotechnologischen Material.
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Auftraggeber:
Science Gallery Dublin, FranklinTill
Orte:
Schmalkalden, Berlin, Dublin, Frankfurt
Jahre:
2013-2014
In Zusammenarbeit mit:
Jannis Hülsen
Aufgaben:
Materialforschung, Prozessentwicklung, Konzeption und Umsetzung der Installation
Themen:
Lebende Materialien, Biodesign, Biotechnologie
Bakterien produzieren die Zellulosefasern, Video: Emilia Forstreuter