Bodenleben
Der Workshop thematisierte Boden als allgegenwärtiges, zugleich schwer fassbares Medium und als zentrale Grundlage für Leben. Als dynamischer Kreislaufraum verbindet er Zersetzung und Neubildung und prägt alltägliche Erfahrungen ebenso wie landwirtschaftliche Produktionssysteme.
Vor diesem Hintergrund entstand ein Spannungsfeld zwischen der Endlichkeit fruchtbarer Böden, steigenden Produktionsanforderungen und unterschiedlichen gesellschaftlichen Perspektiven auf das, was Boden eigentlich ist. Der Workshop stellte daher die Frage nach zukünftigen Bodenverständnissen und -bildern: Welchen Boden wünschen wir uns?
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Gleichzeitig verändern technologische Entwicklungen den Umgang mit Boden grundlegend. In hydroponischen und substratbasierten Anbausystemen wird er zunehmend durch künstliche Nährmedien ersetzt. Diese Entwicklungen eröffnen Effizienzgewinne, entkoppeln Pflanzenproduktion jedoch vom natürlichen Bodenkreislauf.Vor diesem Hintergrund entstand ein Spannungsfeld zwischen der Endlichkeit fruchtbarer Böden, steigenden Produktionsanforderungen und unterschiedlichen gesellschaftlichen Perspektiven auf das, was Boden eigentlich ist. Der Workshop stellte daher die Frage nach zukünftigen Bodenverständnissen und -bildern: Welchen Boden wünschen wir uns?
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Gefördert von: BMBF
Ort:
Berlin
In Zusammenarbeit mit:
Jannis Hülsen, Fraunhofer UMSICHT, YOUSE GmbH, Prinzessinengarten-Kollektiv
Aufgaben:
Projekt- und Art Direktion, Konzeption, Prozessdesign, Moderation
Themen:
Bioökonomie, Boden, Wissenschaftskommunikation, Partizipation, Zukünfte, gesellschaftlicher Wandel
Workshop Clip, Video: Chris Miera
Individuelle Erkundung des Friedhofs zum Einstieg
Installation mit Hydrokulturen auf einer stillgelegten Friedhofswiese
Interaktiver Rundgang über den Friedhof Vorträgen von Expert:innen
Kompostsieben als Hands-on als Start in den zweiten Tag
Geschichten schreiben und Ausfüllen des Begleitheftes zur Evaluation
Prototypingn zur Entwickung von narrativen Objekten